Die Familie Köllen

Das ist die Familie Köllen: Mutter und Inhaberin der Anlage Petra Köllen mit ihren Eltern, ihrem Mann Guido und den beiden Töchtern Luca und Marla. Im Jahre 2000 bauten Petra und Guido den gesamten Gebäudebereich oberhalb des Pferdestalls in Wohnraum um. Seither lebt die Familie „über den Pferden“.

Seit einigen Jahren haben „die Köllens“ die Liebe zum Amerikan Quarterhorse entdeckt. Heute steht in ihrem Stall eine kleine Quarter-Familie, mit der ersten erfolgreichen Nachzucht PK Lady Sugarbar.

Beide Kinder sind dem Western-Reitfieber verfallen und Guido etabliert sich trotz seiner Tätigkeit als Ingenieur in der Automobilindustrie immer mehr als Hobby-Bauer. Er sorgt zusammen mit Petras Vater dafür, dass der Betrieb läuft und Pferde und Kühe auch bei 40 Grad ausreichend Wasser und Heu auf den Weiden haben. Drei Teilzeitkräfte unterstützen sie tatkräftig bei der täglichen Arbeit.

Das Kutschpony Paul hat Petra und ihrer Tochter Luca vor 4 Jahren zum Kutschführerschein verholfen.

Über das Distanzreiten ist die Familie zum Wanderreiten gekommen, welchem sie heute immer noch im kleinen Rahmen nachgehen.

Unser Anspruch: Tiergerecht und nah am Menschen

Die Chefin – Petra Köllen

Hallo, ich bin Petra Köllen – Inhaberin dieser wunderschönen Anlage.

Ich bin in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit 30 Milchkühen groß geworden. Schon als kleines Kind habe ich die Liebe zum Tier entdeckt und bereits mit acht Jahren war mir klar: Ich werde Tierärztin!

Mit neun Jahren habe ich das erste Pferd Hella vom Großvater bekommen, dann folgte das Doppelpony Carlos „der Schwebende“, der mich bis zu meinem 14. Lebensjahr treu begleitet hat. Zu dieser Zeit war ich schon längst mit der Versorgung des gesamten Milchviehbestandes betraut, wenn in den Haupt-Erntezeiten jede Hand von Nöten war.

Nach dem Abitur habe ich sofort das Studium der Tiermedizin aufgenommen. Während der nächsten fünfeinhalb Jahre absolvierte ich immer wieder lange Praktikas bei einer renommierten Pferdeklinik im Kölner Westen, die mir im Jahre 2000 nach erfolgter Approbation als Tierärztin auch meine erste Arbeitsstelle bot.

Genau in dieser Zeit, nämlich 1999, wurde der ehemalige Kuhstall in einen 16 Boxen umfassenden Pferdestall umgebaut und setzte damit den Grundstein für den heute existierenden Reitbetrieb der seinerzeit von meinem Vater, Peter Wilkens, ins Leben gerufen wurde.

Seit 2001 bin ich als Amtstierärztin im Veterinäramt des Rhein-Erft-Kreises tätig und kann meinem Hobby, der Reiterei, zusammen mit meinem Mann und unseren Kindern nachgehen.

Der reiterliche Nachwuchs auf unserem Familienbetrieb: Luca Maria Köllen

Das Herz unserer ältesten Tochter, Luca Maria, schlägt ebenfalls für die Reiterei.

Sie ist begeisterte Westernreiterin und hat mit unseren beiden routinierten und turniererfahrenen Quarter Horses „Lady“ (BT Starlike Lady) und „Felix“ (Enterprise Star) die besten Lehrmeister. Sie wird bei Ihrer reiterlichen Entwicklung durch erfahrene und qualifizierte Westerntrainer und Sitzschulungsexperten mehrfach wöchentlich unterstützt.

Mittlerweile hat Sie auch das Turnierfieber infiziert und Luca kann auf erste kleine Erfolge im Trail, Pleasure und Ranch Riding in der Saison 2021 zurückblicken.

Unser selbst gezogenes Nachwuchspferd „Hope“ (PK Lady Sugarbar) steht mit ihren 3 Jahren auch bereits in den Startlöchern und soll 2022 von Luca altersangemessen geshowt werden.

Wir sind gespannt, was die Zukunft so bringt! Es bleibt auf jeden Fall spannend…..

Reitschule Katrin Schlegel

Die Reitschule auf unserem Hof wurde 2017 an die ehemalige Mitarbeiterin Frau Katrin Schlegel abgegeben, die durch den Ausbau der gesamten Reitanlage heute in der Lage ist, mit etwa 20 Reitschulpferden ein umfangreiches Angebot für Jung und Alt anzubieten.

Wenn Sie Informationen zur Reitschule oder einen Termin vereinbaren möchten, nehmen Sie am besten direkt mit ihr Kontakt auf. Sie erreichen Frau Schlegel telefonisch von Montags bis Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr unter 0177 2503182 oder per E-Mail an Reitbetrieb-steinheide@gmx.de.

Neuigkeiten und Termine posten wir auch auch auf unserer Seite „Aktuelles“.

Pferde geben uns die Flügel die wir nicht haben

Historie

  • 1999

     

    1999 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben und die Anlage grundentkernt. Es folgte die Errichtung der Stallanlage, die bis heute Platz für 16 Pferde bietet.

  • 2010

    2010 konnte ein angrenzender Nachbarbetrieb erworben werden. Die Gebäude wurden zu Wohngebäuden ausgebaut und die angrenzende Scheune wird seither zur Lagerung des selbst erzeugten Heus und Strohs genutzt.

     

    2010

  • 2014

     

    Im Jahr 2014 konnte unserer Anlage 12 Hektar Weideland angegliedert werden, das sorgfältig für unsere eigene Heuerzeugung gepflegt wird und in den Sommermonaten unseren Schul- und Pensionspferden ein freies und artgerechtes Dasein ermöglicht.

  • 2015

    Übergabe des Betriebs von Peter Wilkens an seine Tochter Petra. Einrichtung des ersten Laufstalles in einem ehemaligen Strohlager.

     

    2015

  • 2016

     

    Erweiterung der Trainingsmöglichkeiten durch ein Reitzelt. Renovierung der Sattelkammer durch Ausstattung mit einheitlichen Schränken. Aufgrund unserer guten Erfahrungen mit der Laufstallhaltung wird in einem weiteren Lagerschuppen der zweite Einraumlaufstall errichtet. Nach 17 Jahren kommen mit den beiden Mutterkühen „Walla“ und „Heide“ wieder Rinder auf den Hof.

  • 2017

    Ausbau der Reitanlage um einen dritten Einraumlaufstall und Übergabe des Reitschulbetriebs an die ehemalige Mitarbeiterin Frau Katrin Schlegel.

     

    2017

  • 2018

     

    Grundrenovierung der Stallgasse – 16 Boxen haben einen neuen Anstrich bekommen.

  • 2019

    2019 wird der Betrieb von ihrem Vater an Petra Köllen überschrieben. Der Erweiterung der Anlage von mittlerweile 30 auf 50 Pferde durch den Bau einer großen Reithalle, eines Roundpens, eines Aktivlaufstalls für 20 Pferde und einem neue Außenreitplatz steht nichts mehr im Wege.

    Am 15. Juli 2019 begannen die Bauarbeiten für unsere neue 20 x 60 m Reithalle, den 20 x 40 m Ganzjahresreitplatz und den großzügigen Aktivlaufstall.

     

    2019

  • 2020

     

    Frühjahr 2020: Fertigstellung der erweiterten Reitanlage und weitere Zupacht von etwa 25-30 ha Weideland für die Heugewinnung und meine mittlerweile 9-köpfige Kuhfamilie

Historie

1999

1999 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben und die Anlage grundentkernt. Es folgte die Errichtung der Stallanlage, die bis heute Platz für 16 Pferde bietet.

2010

2010 konnte ein angrenzender Nachbarbetrieb erworben werden. Die Gebäude wurden zu Wohngebäuden ausgebaut und die angrenzende Scheune wird seither zur Lagerung des selbst erzeugten Heus und Strohs genutzt.

2014

Im Jahr 2014 konnte unserer Anlage 12 Hektar Weideland angegliedert werden, das sorgfältig für unsere eigene Heuerzeugung gepflegt wird und in den Sommermonaten unseren Schul- und Pensionspferden ein freies und artgerechtes Dasein ermöglicht.

2015

Übergabe des Betriebs von Peter Wilkens an seine Tochter Petra. Einrichtung des ersten Laufstalles in einem ehemaligen Strohlager.

2016

Erweiterung der Trainingsmöglichkeiten durch ein Reitzelt. Renovierung der Sattelkammer durch Ausstattung mit einheitlichen Schränken. Aufgrund unserer guten Erfahrungen mit der Laufstallhaltung wird in einem weiteren Lagerschuppen der zweite Einraumlaufstall errichtet. Nach 17 Jahren kommen mit den beiden Mutterkühen „Walla“ und „Heide“ wieder Rinder auf den Hof.

2017

Ausbau der Reitanlage um einen dritten Einraumlaufstall und Übergabe des Reitschulbetriebs an die ehemalige Mitarbeiterin Frau Katrin Schlegel.

2018

Grundrenovierung der Stallgasse – 16 Boxen haben einen neuen Anstrich bekommen.

2019

2019 wird der Betrieb von ihrem Vater an Petra Köllen überschrieben. Der Erweiterung der Anlage von mittlerweile 30 auf 50 Pferde durch den Bau einer großen Reithalle, eines Roundpens, eines Aktivlaufstalls für 20 Pferde und einem neue Außenreitplatz steht nichts mehr im Wege.

Am 15. Juli 2019 begannen die Bauarbeiten für unsere neue 20 x 60 m Reithalle, den 20 x 40 m Ganzjahresreitplatz und den großzügigen Aktivlaufstall.

2020

Frühjahr 2020: Fertigstellung der erweiterten Reitanlage und weitere Zupacht von etwa 25-30 ha Weideland für die Heugewinnung und meine mittlerweile 9-köpfige Kuhfamilie

Geilrath: Wer es findet, findet es schön

Bedingt durch die fruchtbaren Böden, siedelten u.a. im Raum um Geilrath, zwischen dem großen Bürgewald, der sich noch tief bis Belgien zog, und der Erftniederung, der keltische Stamm der Euboronen an, deren Menschen hier Landwirtschaft und Pferdezucht betrieben.
In den Operationen des „Bellum Gallicum“ wurde dieser Stamm von Julius Cäsar 53 v.Chr. fast komplett ausgelöscht und der nun freie Raum von den nachströmenden romanophilen Ubier besiedelt.

Während der römischen Herrschaft stand hier ein Landgut, das u.a. die Legionen Roms und die Stadt Köln mit allem Notwendigen, wie Obst, Gemüse, aber auch Fleisch Leder und Pferde, versorgt hat.

Erst in fränkischer Zeit wurde es etwas ruhiger.

Der Legende nach hat hier in Geilrath Arnold von Arnoldsweiler bei seinem berühmten Ritt um den Bürgewald  sein Pferd gewechselt. Durch den Sieg dieser Reitstafette – er war früher zurück als Kaiser Karl der Große sein Mittagsmahl beendet hatte – bekam er den Wald von ihm geschenkt. Arnold ermöglichte somit den Menschen der umliegenden Dörfer Zugang und Nutzen und linderte damit deren Not.

873 n. Chr. wurde der Weiler „Geilrode“ erstmals urkundlich erwähnt.

881 n.Chr. biwakierten hier die Normannen, um ihre Heerhaufen auszuruhen und zu versorgen, bevor sie brandschatzend u.a. nach Düren, Jülich und Aachen weiterzogen.

Vor der Franzosenzeit gab es in Blatzheim ein Zisterzienserinnen-Kloster. Geilrath war das angeschlossene Landgut des Klosters zu dessen Eigenversorgung mit Kapelle, Friedhof und Infrastruktur.

Nach dem Einfall des französischen Revolutionsheeres 1794 wurde das Kloster säkularisiert, die Gebäude geplündert und teilweise niedergebrannt. Die Nonnen wurden endgültig vertrieben.

Bereits nach wenigen Jahren, noch vor 1800, war der Hof wieder aufgebaut und bereit, die Truppen Napoleons mit Nahrung und Remonten (jungen Militärpferden) zu versorgen. Die alten Gebäude sind noch im Wesentlichen vorhanden und geben dem Rheinischen Vierkanthof seinen charakteristischen Rahmen.

Auch in der Anfangsphase des ersten Weltkrieges wurden vor dem Westfeldzug die erste und zweite Armee des Kaisers u.a. von hier aus versorgt, ab 1918 u.a. die englischen Besatzungstruppen im Rheinland.

In den späten zwanziger Jahren ist es dann sehr ruhig geworden. Nach dem Tod der Besitzer fiel der privat bewirtschaftete Hof in Gemeindehand.
Eine Landreform 1932 brachte junge Bauernfamilien zurück nach Geilrath. Die Nachbarhöfe wurden errichtet und das Land geteilt. Die Familien Schäfer und Wilkens losten durch Ziehen eines Streichholzes aus, wer den nördlichen und den südlichen Teil des Vierkanthofes erhalten sollte.

So kam die Familie Wilkens, die ursprünglich aus Blatzheim stammte, nach Geilrath 11.

Über die Jahre wurde Landwirtschaft mit Feldfrucht, Kühen, Schweinen und Federvieh betrieben. Arbeitspferde leisteten ihren täglichen Beitrag vor Pflug und Wagen.

1954 wich das letzte Arbeitspferd,  nach über 2000 Jahren, im Zuge der Modernisierung, dem Traktor und verließ endgültig den Hof.

Erst 1981 hielten die Pferde mit „Hella“, dem ersten Reitpferd der heutigen Hofbetreiberin, Einzug in die Hofanlage. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Anlage ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb mit 30 Milchkühen und Ackerbau.